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Himmelslaterne
Himmelslaterne

Himmelslaternen haben in der Vergangenheit immer wieder Brände verursacht.

Ein Schadensereignis mit den bisher weitreichendsten Folgen ereignete sich in der Nacht zu Pfingstmontag 2009 in Siegen.
Ein niedergehender noch brennender Flugkörper entzündete das Dach eines Wintergartens.In Folge der Rauch- und Brandausbreitung kam in dem angrenzenden Wohnhaus
ein Kind ums Leben.

Die Himmelslaternen, die auch als Kong-Ming-Laternen, Himmelsfackeln, Wunschlaternen, Skyfackeln usw. angeboten werden, funktionieren wie ein Mini-Heißluftballon
Die Himmelslaternen erreichen bei Brennzeiten von bis zu 20 Minuten Flugweiten von mehr als 5 Kilometern und Flughöhen von bis zu 500 Metern.
Erlischt die Flamme, beginnt der Sinkflug.Selbst eine kurze Brenndauer von fünf bis sieben Minuten reicht für ein unkontrolliertes und kilometerweites Abdriften aus.

Himmelslaternen, die von den Luftfahrtämtern auch als “ungesteuerte Flugobjekte mit Eigenantrieb” bezeichnet werden, haben aber den Feuerwehren neben Brandeinsätzen schon eine ganze Reihe von blinden Alarmen beschert.
Auf das Alarmierungsstichwort “abgestürztes brennendes Flugzeug” wurde schon mehrfach in Zugstärke und darüber hinaus ausrückt und an der vermeintlichen Absturzstelle nur die Reste einer verbrannten Himmelslaterne vorgefunden.

Fazit.
Die Feuerwehrverbände fordern schon seit langem, diese unbemannten gefährlichen Flugobjekte zu verbieten, denn sie wissen aus Erfahrung und aufgrund ihrer Ausbildung,
dass Flugfeuer zu einer der gefährlichsten und unkontrollierbarsten Brandausbreitungsgefahren gehören.

Quelle: Der Feuerwehrmann 6-7/2009

 

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